Parka004Ich liebe Parka ungefähr seit meinem 14 Lebensjahr. Damals musste es unbedingt ein deutscher Armeparka sein. Mein erstes Exemplar habe ich mir damals auf der Reeperbahn in einem Armeeshop gekauft. Das gute Stück war mir natürlich deutlich zu groß, aber solche Details waren mir damals egal. Für mich war er der perfekte Begleiter zu meinen Doc Martens, die ich mir in Brighton gekauft hatte. Am liebsten habe ich den übergroßen Parka zu zarten Blumenkleidern getragen – eine Kombination, die unter Erwachsenen eher mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen wurde. Ich erinnere mich noch gut an die Mutter meines damaligen Freundes, die meine Kleider ganz entzückend fand, aber beim Anblick meines gesamten Outfits nur mit dem Kopf schütteln konnte: „Die Schuhe! Und diese Jacke! Was für eine scheußliche Kombination!“. Ich habe das als rebellischer Teenager natürlich als größtes Kompliment aufgefasst und meine Doc Martens den ganzen Sommer über nicht mehr ausgezogen!

Parka005Heute gehört ein Parka zur modischen Grundausstattung und ist in allen möglichen Varianten – und Größen – zu haben. Ich liebe Parka nach wie vor. Besonders gefreut habe ich mich über dieses Exemplar eines Pariser Labels. Ich finde die Kombination von qualitativ hochwertigen Stickereien und Nieten absolut gelungen. Eine perfekte Jacke für den Frühling und den Hamburger Sommer. Ich kann es kaum erwarten, das gute Stück mit einem luftigen Sommerkleid zu kombinieren – nur die Doc Martens lasse ich diesmal weg!Parka002Parka006