„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.“ Wer in Hamburg wohnt, deshalb dauernd friert – so wie ich – hat diesen sehr klugen Spruch bestimmt schon das ein oder andere Mal zu hören bekommen. Tatsächlich kann Kleidung auch dazu beitragen, dass einem die Widrigkeiten des Wetters nicht ganz so arg zu schaffen machen. Einige Menschen sind sogar der Überzeugung, dass das die primäre Funktion von Kleidung sein sollte. Ich kann mich dem nur bedingt anschließen. Morgens vorm Kleiderschrank denke ich zuerst an die möglichst hübsche Optik, um dann enttäuscht festzustellen, dass das Wetter und die hübsche Optik heute mal wieder nicht auf derselben Wellenlänge liegen. Es muss also ein Mittelweg zwischen stylish und funktionell gefunden werden, sonst läuft frau Gefahr, auszusehen, als würde sie gleich an Unterkühlung sterben oder eine mehrstündige Trekkingtour starten wollen. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben kürzlich ein neues Lieblingsteil gefunden, dass den morgendlichen Spagat zwischen „richtiger Kleidung“ und „stylish“ erheblich erleichtert. Unser Wollmantel hält kuschel-warm. Man könnte fast meinen, man sei gar nicht vom Sofa aufgestanden und sieht trotzdem cool und lässig aus. Durch den hohen Anteil an Schurwolle, wird einem weder zu kalt noch zu warm. Und wenn der Sommer dann doch endlich kommt, wärmt er uns in den lauen Nächten.